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Grabgestaltung

Bepflanzung von Gräbern

Bei der Bepflanzung von Gräbern orientieren sich sehr viele Menschen an den Vorlieben der Verstorbenen. Aber bitte bedenken Sie nicht nur die Ästhetik, sondern auch die Pflege und Kosten der Bepflanzung. Wichtig ist es, sich vorab zu überlegen, wie viel Zeit später in die Grabpflege investiert werden kann, beziehungsweise ob Sie die Grabpflege abgeben möchten. Auf den meisten Friedhöfen können Sie die Dienste eines Gärtners in Anspruch nehmen. Eine Beratung ist in jedem Fall zu empfehlen, diese kann meist vor Ort gewährleistet werden. Die Grabpflegekosten sollten Sie vorher durchsprechen und eventuell einen Grabpflegevertrag abschließen.

Nach circa einem halben Jahr nach der Bestattung (abhängig vom Wetter und der Bodenbeschaffenheit) können Sie das Grab bepflanzen (lassen). Eine saisonale Bepflanzung kann vorab jedoch schon vorgenommen werden.

Tipp: Viele Gräber werden sehr aufwendig gestaltet. Von diesen können Sie sich direkt auf dem Friedhof inspirieren lassen.

Grabpflege

Sie sollten darauf achten, dass die Grabpflanzen langlebig sind, um eine regelmäßige "Neubepflanzung" zu vermeiden. Wenn Sie den Wunsch haben, dass das Grab immer blüht, dann empfiehlt sich auf eine Wechselbepflanzung zurückzugreifen. Diese sollte allerdings zur Dauerbepflanzung passen.
Im Normalfall werden die Pflanzen im Frühjahr, Sommer und Herbst ausgetauscht.

Grabgestaltungen

Findling Grabgestaltung

Auch natürliche Gräber können zusätzlich schön gestaltet werden.

Grabschmuck

Neben der Bepflanzung werden viele Gräber mit zusätzlichem Grabschmuck versehen. Einige Beispiele finden Sie in den folgenden Kategorien.
Beispiele von Grabschalen, Grablaternen, Grabfiguren und Grablichter

Moderne Grabgestaltung

Das zentrale Element eines Grabes ist der Grabstein. Umgeben wird das Grab meistens von einer Einfassung, welche die "Grenzen" des Grabes aufzeigen. Die sehr pflegeintensive und moderne Grabgestaltung zeichnet sich vor allem durch viele blühende Pflanzen und Symmetrie aus. Meist wird sie mit Grabschmuck (s.o) und Trittflächen aus Kies oder Stein ergänzt.

Das Grab ist die letzte Ruhestätte des Verstorbenen und dient für alle Hinterbliebenen als ein Ort der Stille, an dem sie ihre Trauer verarbeiten und zu dem sie immer zurückkehren können, um sich an den geliebten Menschen zu erinnern. Aus diesem Grund sollte auch die Grabgestaltung so gewählt werden, dass das Grab zu jederzeit einen ordentlichen und gepflegten Eindruck macht.

Dabei fängt die Grabgestaltung bei der Auswahl des passenden Grabsteins an und hört bei der richtigen Bepflanzung auf. Ihnen stehen hier zahlreiche Möglichkeiten für die Gestaltung des Grabes zur Verfügung. Einige wichtige Punkte zur Grabgestaltung möchten wir Ihnen deshalb in diesem Artikel erläutern. 

Die Grabgestaltung

Bei der Grabgestaltung gibt es zahlreiche Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt. So sollten sich die Hinterbliebenen zu Beginn genau überlegen, wie viel Zeit für die Grabpflege vorhanden ist oder ob sie die Friedhofsgärtnerei für die Grabpflege beauftragen möchten. 

Ist es nicht gewährleistet, dass Hinterbliebene das Grab regelmäßig selbst pflegen können, sollte bei der Grabgestaltung auf eine pflegeintensive Bepflanzung verzichtet werden. Um den Pflegeaufwand so gering wie möglich zu halten, eignen sich vor allem sogenannte Grabplatten, welche auf dem Grab platziert werden. Alternativ eignen sich auch Kieselsteine, um das Grab aufzufüllen. 

Kann sich regelmäßig um die Grabpflege gekümmert werden, steht einer aufwendigen Grabgestaltung natürlich nichts im Wege. Das bedeutet meist, dass das Grab mit einem Grabbeet aufgefüllt ist und auf dem Grab zahlreiche Pflanzen bzw. Blumen zu finden sind. 

Für die Grabgestaltung gibt es zwei unterschiedliche Arten, aus denen gewählt werden kann. Dabei handelt es sich zum einen um die symmetrische Grabgestaltung, bei der entlang einer gedachten Mittellinie auf dem Grab gestaltet und gepflanzt wird. Zum anderen gibt es die asymmetrische Grabgestaltung, bei der verschiedene Pflanzengruppen zueinander angeordnet werden. Dabei werden verschiedene Gruppen in einer Art Dreieck zueinander in das Beet eingepflanzt.

Einzelgrab, Doppelgrab und Urnengrab

Einzelgräber und Doppelgräber unterscheiden sich kaum bis gar nicht in der Grabgestaltung. Denn die Größe der Grabstelle sowie die Möglichkeiten der Gestaltung sind immer dieselben. Einzig und allein das Urnengrab unterscheidet sich in seiner Art und Weise, wie es gestaltet werden kann. Denn das Urnengrab ist deutlich kleiner und hat meist nur eine Gesamtfläche von 80 x 80 cm. 

Dennoch kann auf dem Urnengrab, genau wie bei einem Einzel- oder Doppelgrab, natürlich auch ein Grabstein sowie beispielsweise Figuren, Engel oder Herzen platziert werden. Außerdem kann auch das Urnengrab mit Kieselsteinen oder einem Blumenbeet aufgefüllt sein. 

Pflegeleichte Grabgestaltung

Für eine pflegeleichte Grabgestaltung benötigen Sie die richtigen Pflanzen. Das bedeutet, Sie sollten Pflanzen wählen, welche im Sommer wenig Wasser benötigen und im besten Fall das gesamte Jahr über blühen. 

Verwenden Sie am besten Bodendecker (z. B. die Scheinbeere) bei der Bepflanzung. Diese sind pflegeleicht und können bereits eine große Fläche des Grabes einnehmen. Lassen Sie jedoch nach wie vor genügend Platz für eine Wechselbepflanzung. Neben Bodendeckern sind außerdem Pflanzen empfehlenswert, welche nicht regelmäßig bewässert werden müssen. Hierzu zählen beispielsweise Geranien, Fuchsien oder auch Margeriten. 

Zusätzlich zur Grabbepflanzung, welche bereits einen Großteil der Grabgestaltung aus macht, sind Gestaltungselemente wie Steine mit Worten, Sprüchen oder auch Grabfiguren eine gute Wahl, für eine pflegeleichte Grabgestaltung.

Besonders pflegeleicht ist die Grabgestaltung zudem, wenn Sie das Grab anstatt mit Erde entweder mit Kies auffüllen oder eine Grabplatte auf das Grab legen. Auch Liegesteine oder Findlinge eignen sich hervorragend dafür. Dies spart bei der Grabpflege großen Aufwand und auch eine regelmäßige Pflege ist nicht notwendig.

Grabgestaltung nach Jahreszeiten

Ein Grab kann oder muss je nach Jahreszeit unterschiedlich gestaltet werden, denn fast jedes Grab enthält Pflanzen. Diese machen in der Regel - wie zuvor angesprochen - einen Großteil der gesamten Grabgestaltung aus. Und auch wenn das Grab mit einer Grabplatte ausgestattet ist, kann es an bestimmten Stellen bepflanzt bzw. mit Pflanzen auf der Grabplatte versehen werden. 

Nachfolgend haben wir Ihnen eine kleine Auswahl an möglichen Pflanzen für die verschiedenen Jahreszeiten zur Grabgestaltung zusammengestellt. 

Pflanzen für den Frühling:

  • Tulpen
  • Hyazinthen
  • Tausendschön
  • Hornveilchen
  • Stiefmütterchen

Pflanzen für den Sommer:

  • Fuchsien
  • Geranien
  • Margeriten
  • Begonien

Pflanzen für den Herbst: 

  • Christrosen
  • Chrysanthemen
  • Alpenveilchen

Pflanzen für den Winter: 

  • Scheinbeeren
  • Silberblatt
  • Silberkörbchen
  • Besenheide

Was ist bei der Grabgestaltung erlaubt?

Grundsätzlich sollten die Hinterbliebenen bei der Grabgestaltung immer den Willen des Verstorbenen berücksichtigen, indem beispielsweise die Lieblingspflanzen der verstorbenen Person gewählt werden. In den meisten Fällen entscheiden aber die Hinterbliebenen allein über die Grabgestaltung. Dies gilt auch, wenn es um die Frage geht: Was ist erlaubt und was nicht?

Dennoch gibt es gewisse Vorschriften, die speziell die Grabgestaltung auf dem Friedhof betreffen. So sollte bei der Gestaltung des Grabes immer darauf geachtet werden, dass sie in das allgemeine Bild des Friedhofes passt und auch alle anderen Besucher anspricht. Zu auffällig gestaltete oder gar bunte Grabsteine könnten später zu Problemen führen. 

Die Frage, was erlaubt ist, kann leider nicht pauschal beantwortet werden, denn jede Friedhofsverordnung ist anders gestaltet. Bevor Sie sich deshalb mit der Grabgestaltung beschäftigen, lohnt sich ein Besuch in der Friedhofsgärtnerei. Hier können Sie sich ausführlich zur Gestaltung des Grabes informieren. 

Was kostet eine professionelle Grabgestaltung?

professionelle Grabgestaltung Beispiel Messerschmidt

Möchten Sie bzw. die Hinterbliebenen sich nicht selbst um die Grabgestaltung kümmern, besteht die Möglichkeit, die zum Friedhof gehörende Friedhofsgärtnerei zu beauftragen. Für die Ersteinrichtung der Grabanlage können dabei einmalige Kosten zwischen 250 Euro und 500 Euro entstehen. Hier kommt es natürlich auch immer auf die individuellen Wünsche der Hinterbliebenen an.

Neben der Ersteinrichtung kann die Friedhofsgärtnerei natürlich auch für die dauerhafte Grabpflege bzw. Grabgestaltung beauftragt werden. Dabei können sich die monatlichen Kosten auf 250 Euro bis 1.500 Euro belaufen. 

Fazit

Die Grabgestaltung ist ein unglaublich wichtiges Element, wenn es um die Grabstätte der geliebten und verstorbenen Person geht. Denn schließlich dient das Grab als letzte Ruhestätte und für die Hinterbliebenen als Ort der Trauerbewältigung sowie Erinnerung. 

Die Grabgestaltung sollte also gut gewählt werden. Für die Gestaltung des Grabes spielt natürlich auch immer der Faktor “Zeit für die Pflege” eine entscheidende Rolle. In den meisten Fällen wohnen die Hinterbliebenen nicht direkt im selben Ort oder können es zeitlich nicht einrichten, sich regelmäßig um die Grabpflege zu kümmern. In solch einem Fall ist eine einfache Grabgestaltung immer eine gute Wahl. 

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