Die besten Tips zur Grabpflege

Die Grabstätte und der Friedhof sind ein Ort, an dem man zur Ruhe kommen kann. Ein Ort, der Trost spendet und ein Ort, an dem man sich in gewisser Weise wohlfühlen soll. Es ist daher nötig, das Grab zu pflegen und ordentlich zu halten.

Die Grabpflege muss dabei nicht von einem selbst erledigt, sondern kann ebenso an einen Gärtner abgegeben werden. Der Gärtner übernimmt die Aufgaben der Grabpflege wie z. B. das Gießen der Pflanzen, das Grab unkrautfrei zu halten sowie die Bepflanzung an die Jahreszeiten anzupassen. Außerdem wird das Grab an besonderen Tagen sowie im Winter mit Gestecken oder Kränzen geschmückt.

Wenn Sie die Grabpflege einem Gärtner überlassen möchten, ist dies natürlich mit einem Kostenaufwand verbunden. Jedoch sind Sie so zeitlich und örtlich ungebunden. Um diese Kosten zu sparen, können Sie diese Tätigkeiten auch selbst übernehmen. Aber nicht nur das, die Grabpflege hilft Angehörigen auch bei der Trauerbewältigung. 

Damit Sie wissen, was Sie bei der Grabpflege beachten müssen, haben wir Ihnen nachfolgend einige wichtige Punkte aufgeführt und beschrieben. 

Die Erstbepflanzung

Nach der Bestattung folgt die Erstbepflanzung. Urnengräber können sofort nach der Bestattung bepflanzt werden. Erdgräber benötigen mehr Zeit, bevor die Erstbepflanzung erfolgen kann. Der Grabhügel des Erdgrabs muss sich zuerst setzen. Die Erdsetzung benötigt zwischen 3 und 12 Monaten.

Dieser Prozess kann jedoch von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden, wie beispielsweise der Bodenbeschaffenheit, die Jahreszeit oder auch der Witterungsverhältnissen.

Bodendecker, unkompliziertze und einfache Grabbepflanzung


Bevor der Grabstein gesetzt wurde, ist eine Übergangsbepflanzung ratsam. Um ein abgestimmtes und würdevolles Grabbild zu gestalten, sollte die endgültige Bepflanzung erst durchgeführt werden, wenn der Grabstein steht.

Allgemein ist zu empfehlen, die Erstbepflanzung nicht in den kalten Monaten zu setzen, sondern erst in den wärmeren Wochen - zum Frühlingsbeginn.

Bei der Gestaltung gibt die Friedhofssatzung vor, welche Blumen, Pflanzen und Bodendecker verwendet werden dürfen und welche nicht. An diese Ordnung sollten Sie sich auf jeden Fall halten.

Die richtige Graberde

Die bevorzugte Erde für ein Grab ist die Graberde selbst. Sie beinhaltet alle wichtigen Nährstoffe für die Grabpflanzen. Außerdem ist die Graberde dunkler als die normale Blumenerde, was optisch zu einem schöneren Grabbild führt. Alternativ eignet sich natürlich auch die klassische Blumenerde für die Bepflanzung des Grabs. 

Ist die Bodenbeschaffenheit des Friedhofes sehr sandig, ist der Boden oft zu trocken, da das Wasser zu schnell einsickert. In diesem Fall sollte ausreichend Erde hinzugefügt werden. 

Ein wichtiger Hinweis ist zudem, dass Sie aufgrund ökologischer Aspekte keine künstlichen Dünger für Ihr Grab verwenden dürfen. Kompost ist erlaubt.

Auswahl der Pflanzen

Wenn es dann so weit ist und Sie sich für Ihre Grabbepflanzung entscheiden können, ist man oft mit dem Angebot der vielen Pflanzen überfordert. Hier sollte vor allem auf die Pflegeintensität der einzelnen Grabpflanzen geschaut werden. 

Bei der Grabbepflanzung kann zwischen der Dauerbepflanzung und der Wechselbepflanzung unterschieden werden. Die Dauerbepflanzung ist für viele Jahre und alle Jahreszeiten vorgesehen und soll das Grab mit immergrünen Pflanzen bedecken. Die sogenannten Bodendecker verhindern zudem, dass Unkraut wachsen kann.

Die Wechselbepflanzung wird zu den jeweiligen Jahreszeiten angepasst.  Mehr Informationen zur Grabbepflanzung finden Sie in unserem Artikel: Eine schöne Grabbepflanzung für das ganze Jahr.

richtige Auswahl der Pflanzen bei der Grabpflege

Die Grabpflege und der verbundene Aufwand hängt von der Auswahl der Pflanzen, sowie vom Ort der Grabstätte ab. Wählen Sie Pflanzen aus, die viel Wasser benötigen und liegt die Grabstätte außerdem an einem sonnigen Platz, müssen Sie damit rechnen, dass Sie an heißen Sommertagen täglich gießen müssen.

Vorbereitungen auf den Winter

Viele Menschen nutzen den Totensonntag oder Allerheiligen, um sich auf den Winter vorzubereiten. Für diese Jahreszeit werden hartnäckige und robuste Pflanzen benötigt, damit diese die niedrigen Temperaturen überstehen. Aus diesem Grund werden in den kälteren Tagen die Gräber auch oft mit Kränzen oder Gestecken geschmückt.

Grabpflege im Winter, wichtige Aspekte


Um das Grab winterfest zu machen, muss die Sommer- und Herbstbepflanzung beseitigt werden. Neben dem Entfernen von Laub, Unkraut, verblühten Pflanzen und Blumenresten müssen Stauden und Gehölze zurückgeschnitten werden. Beachten Sie, dass sie mit dem Beschneiden nicht zu spät beginnen, dadurch könnten bereits blühende Triebe zerstört werden.

Solange der Boden noch nicht gefrostet ist, können Sie winterbeständige Blumen, Pflanzen und auch Sträucher pflanzen. Beispiele für winterbeständige Pflanzen sind die Scheinbeere, die Christrose, die Schnee- und Besenheide, der Teppich-Zwergmispel, das Immergrün und die Waldsteinien.

Um die Bepflanzung trotz ihrer Beständigkeit vor den niedrigen Temperaturen, Frost und Schneefall zu schützen, werden die Gräber mit dicken Zweigen bedeckt. Tannenzweige oder Zweige der Blaufichte eignen sich besonders gut. Wichtig ist, dass bei milden Temperaturen auf die Bedeckung verzichtet wird. Dies kann nämlich bei den Pflanzen schnell Schaden anrichten und zu Fäulnis und Schimmel führen.

Pflege des Grabsteins

Um Ihren Grabstein in seiner schönsten Optik beizubehalten, sollte auch dieser gelegentlich gereinigt werden.

Wie anfällig der Grabstein für Verschmutzung ist, hängt von der Steinart Ihres Grabsteines ab. Neben grünen Flecken kann sich Moos, Schmutz oder Dreck ansammeln.

Grob lassen sich die Verschmutzungen durch einen feuchten Lappen entfernen. Bei manchen Steinen können Sie auch Kern- oder Schmierseife verwenden.

Grabpflege Werkzeug


Hartnäckigere Verunreinigungen können mit speziellem Reinigungsmittel entfernt werden, welches Sie in unserem Hause bestellen können. Algen, Flechten, Pilze und andere Verschmutzungen können hiermit leicht entfernt werden.  Zudem schützt unser Reinigungs- und Pflegemittel den Grabstein vor erneutem Schmutz.

Mehr Informationen zur Grabpflege und Tipps finden Sie in unserem Artikel: Grabsteine und ihre Geschichte – Wussten Sie schon sowas?

Fazit

Die Grabpflege ist ein wichtiger Bestandteil für ein ordentliches und gepflegtes Grab. Schließlich möchten Sie Ihr verstorbenes Familienmitglied, Ihre/n Freund/in oder Ihre/n Kollegen/in an einem schönen Denkmal besuchen und in Erinnerungen schwelgen. 

Sollten Sie die Grabpflege selbst übernehmen, hoffen wir, dass wir Ihnen mit den hier genannten Tipps einige hilfreiche Informationen liefern konnten. Wenn Sie als Hinterbliebener bzw. Angehöriger keine Zeit für die Grabpflege aufwenden können, empfiehlt es sich in jeden Fall einen Gärtner oder die friedhofseigene Gärtnerei mit der Grabpflege zu beauftragen. 

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Ihr Tobias Messerschmidt

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