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Die katholische Bestattung – alle Traditionen und Rituale 

Eine neue Weltreligion ist vor etwa 2000 Jahren entstanden - das Christentum. Innerhalb des Christentums haben sich zwei unterschiedliche Glaubensrichtungen gebildet - das Evangelium sowie die Katholiken. 

Im Allgemeinen hat die katholische Bestattung keine exakt vorgeschriebenen Ablauf oder Umfang, die Bestattung wird jedoch von einigen Ritualen und Gebräuchen begleitet. So zum Beispiel die Totenmesse, das Rufen eines Geistlichen, die Beichtabnahme, die Segnung und Salbung. 

Der Ablauf der Beisetzung noch vor dem Tod 

Sobald der Tod eines Katholiken absehbar ist, wird in der Regel ein Geistlicher hinzugezogen. Der Geistliche führt die Segnung und Salbung durch. Hierfür wird ein Tisch mit Kreuz, Kerzen und Weihwasser bereitgestellt. 

Bevor der Sterbende ins “Licht” gehen kann, wird ihm die Beichte ein letztes Mal abgenommen. Seine Seele soll sauber und frei von Sünden sein. 

Anschließend liest der Priester einige Verse aus der heiligen Bibel vor. Im Anschluss sprechen der Priester sowie der Sterbende das Vaterunser-Gebet. 

Der Ablauf der Bestattung nach dem Tod

Der Tod des geliebten Menschen ist eingetroffen. Die Hände des Verstorbenen werden ineinander gefaltet, als würde er ein Gebet aufsprechen. Die Totenmesse ist dabei vergleichbar mit einer letzten Andacht an den Verstorbenen. Hier wird dieser gewürdigt und geehrt. 

Die Teilnehmer der Messe beten und bitten für das Heilen seiner Seele. Der Grund: Der Glaube der katholischen Religion besagt, dass die Seele von Gottes Gnade abhängig ist. Die Gnade Gottes wird hierbei nur durch Fürbitten erlangt. 

Der Tod eines Menschen ist das Ende auf der Erde, dadurch wird ein Neustart  ins ewige Leben im Angesicht Gottes erschaffen. Die Totenmesse ist auch bekannt als Requiem oder Seelenmesse.

Der Ablauf einer katholischen Trauerfeier besitzt bestimmte Vorschriften und Strukturen:

  1. Orgelmusik
  2. Segen mit Weihwasser
  3. Begrüßung des Priesters
  4. Kyrie-Rufe
  5. Eingangsgebet
  6. Schriftlesung aus der Bibel
  7. Homilie mit anschließener Stille
  8. Erlösbitten und Gebet
  9. Sarggeleite zur letzten Ruhestätte


Der Beginn der Trauerfeier wird durch Musik eingeleitet. Die Musik kann entweder den Gesang der Gemeinde oder Musikinstrumente wie die Orgel betreffen. Die Wahl der Musik hängt jedoch von dem Ort ab, an dem die Bestattung vollzogen wird. 

Es ist jedoch üblich, dass bei der kirchlichen Zeremonie, die bekannte Orgelmusik gespielt wird. In der Trauerhalle ist es oft die Harmonie oder eine elektrische Orgel, die die musikalische Begleitung zur Trauerfeier geben. 

Nach der Musik wird der Sarg oder die Urne mit dem Weihwasser beträufelt. Dies dient zur Erinnerung an die Taufe.

Nach diesen zwei Punkten folgen die Begrüßungsworte des Pfarrers an die Trauergemeinde. Direkt im Anschluss werden die drei Kyrie-Rufe gesprochen. Der Priester spricht diese vor und die Gemeinde wiederholt diese Rufe.

Kyrie-Rufe sind Rufe, die um Erbarmung und Treue bitten:

  • „Kyrie eleison" oder „Herr, erbarme dich
  • „Christe eleison" oder „Christus, erbarme dich"
  • „Kyrie eleison" oder „Herr, erbarme dich".

Es wird ein Eingangsgebet von dem Priester gesprochen, der die Situation erklärt und um Gottes Gnade bittet. Anschließend folgt die Lesung aus der heiligen Schrift, der Bibel. 

Die darauffolgende Homilie stellt das Leben des Verstorbenen dar. Die Homilie ist eine Trauerrede oder auch Trauerpredigt. Diese Predigt ist ganz speziell auf den geliebten toten Menschen angepasst. Dabei wird zusätzlich das Leben von Jesus Christus und seine Auferstehung nach dem Tod, mit dem Leben des Verstorbenen verknüpft. 

Durch die folgenden Minuten der Stille können die Hinterbliebenen sich auf die Worte der Predigt besinnen und diese auf ihr eigenes Leben reflektieren sowie vor allem auf das Leben des Toten. 

Danach werden gemeinsame Lieder gesungen und Psalmen gesprochen. Es wird noch einmal zusammen für die Erlösung des Toten gebeten. 

Der Sarg oder die Urne wird dann zu seiner Grabstelle geführt. Der Weg zur letzten Ruhestätte wird durch gemeinsamen Gesang (oft wird das Lied „In paradisum“ gesungen) oder das Klingeln der Kirchenglocken begleitet.

An der Grabstelle angekommen wird das Begräbnis mit Weihwasser und einem Kreuzzeichen gesegnet. Wenn der Sarg dann in das Grab hinab gelassen wird, spricht der Priester folgenden Worte: „Wir übergeben den Leib der Erde. Christus, der von den Toten auferstanden ist, wird auch unseren Bruder (unsere Schwester) zum Leben erwecken.“

Anschließend wird mit einer Schaufel etwas Erde über den Sarg gestreut. Dieser Prozess wird mit den Worten begleitet, wie: „Von der Erde bist du genommen und zur Erde kehrst du zurück. Der Herr aber wird dich erwecken.“

Das letzte Gebet an der Grabstätte ist das Vaterunser-Gebet. Nach diesem Gebet können die Angehörigen Erde oder Blumen auf den Sarg werfen und  so noch einmal in Stille an den Verstorbenen gedenken. 

Besonderheiten einer katholischen Bestattung und worauf sollte man achten?

Die Anhänger des katholischen Glaubens haben theoretisch keinerlei Beschränkungen bezüglich der Bestattungswahl.

Anonyme Bestattungen sind in der christlichen Kirche nicht gestattet. Es muss ein gekennzeichneter Platz zur Verfügung stehen, um den Hinterbliebenen einen Ort der Trauer zu ermöglichen. Es muss also ein konkreter Ort, der mit einem Grabstein und einer Bepflanzung sowie Blumengestecken und Kränzen geschmückt werden kann, sein.


Außerdem stellt der Friedhof in der katholischen Kirche einen heiligen Ort dar. Hier soll ein würdevoller, ehrenhafter und angebrachter Abschied garantiert werden. 

Zu den häufigsten Bestattungsformen der katholischen Glaubensanhänger zählt die Erdbestattung in einem Sarg.  

Fazit

Wie zuvor schon angesprochen, ist die Erdbestattung eine der am häufigsten gewählten Bestattungsformen in der katholischen Kirche. Am Tag der Beerdigung findet so für den Verstorbenen eine Trauerfeier in Form einer Zeremonie statt. Meist erfolgt diese direkt in der Kirche. 

Der Priester führt die Trauergemeinde durch die Trauerfeier, die mit der Orgelmusik eingeleitet und mit der Begleitung sowie dem Ablassen des Sarges im Grab beendet wird. 

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Ihr Tobias Messerschmidt

Bestattung im katholischen Glauben Messerschmidt
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