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Sozialbestattung - würdiger Abschied für sozial Benachteiligte

Den Tod eines geliebten Menschen zu verkraften ist schmerzhaft und trifft alle Hinterbliebenen und Angehörigen schwer. In dieser schwierigen Situation müssen die direkt betroffenen Verwandten sich neben der Trauer jedoch auch noch um die Bestattung des Verstorbenen kümmern. Leider gibt es hier viele Menschen, die die hohen Bestattungskosten, welche eine würdevolle Bestattung ermöglichen, nicht aus eigenen Mitteln tragen können. 

Genau für diese wurde die sogenannte “Sozialbestattung” eingeführt. Das bedeutet, dass die Bestattungskosten vom zuständigen Sozialamt übernommen werden. Hierfür müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. Welche das sind und wie genau die Sozialbestattung abläuft, möchten wir Ihnen hier erläutern. 

Die Sozialbestattung - Allgemeine Informationen

Wie zuvor schon kurz erwähnt, liegt der Sinn und Zweck der Sozialbestattung darin, Hinterbliebenen bzw. deren verstorbenen Angehörigen eine würdevolle Bestattung zu ermöglichen, welche sie mit ihren finanziellen Mitteln sonst nicht hätten stemmen können. 

Denn in Deutschland gilt per Gesetz, dass für die Bestattungskosten immer die direkten Angehörigen aufkommen müssen. Selbstverständlich gibt es auch bereits kostengünstige Möglichkeiten der Bestattung, jedoch leben viele Menschen bereits am Existenzminimum, was auch solch eine “günstige” Bestattung nicht möglich macht. 

Trifft dies zu, kann der oder können die Angehörige/n die Sozialbestattung bei dem jeweiligen Sozialamt beantragen. 

Ablauf einer Sozialbestattung:

  1. Zuständiges Sozialamt ermitteln
  2. Antragsstellung zur Kostenübernahme
  3. Unterlagen zur Antragsstellung einreichen
  4. Kostenübernahmebescheid für die Sozialbestattung
  5. Durchführung der Bestattung
  6. Bestatter reicht die Kosten beim Sozialamt ein
  7. Sozialamt bezahlt den Bestatter


Welche Kosten für die Bestattung werden übernommen?

Wie Sie sich vielleicht jetzt schon denken können, wird der Umfang einer Sozialbestattung auf das Nötigste reduziert. Dies ist natürlich verständlich, denn dem Sozialamt stehen hier ebenfalls nur begrenzte Mittel zur Verfügung. Dennoch kann der Verstorbene bei einer Sozialbestattung würdevoll verabschiedet werden. 

So genehmigt das Sozialamt nur einen ganz bestimmten Umfang, welcher für die Kostenübernahme genehmigt wird. Dies kann sich allerdings von Ort zu Ort bzw. von Kommune zu Kommune unterscheiden. 

Gut zu wissen - hatte der Verstorbene zu Lebzeiten bestimmte Vorstellungen für seine Bestattung, z. B. eine bestimmte Bestattungsart (Seebestattung, Feuerbestattung etc.) und gibt es hierfür eine Bestattungsverfügung, muss diese vom Sozialamt berücksichtigt werden. 

Von vornherein ausgeschlossen ist die Kostenübernahme unter anderem für eine Trauerfeier, die Grabpflege, Trauerkleidung oder auch eine Traueranzeige. Sollten Sie sich also eine Trauerfeier wünschen, müssen Sie hier die Kosten für die Dekoration, Musik, Trauerredner und sonstige Materialien selbst übernehmen. 

Folgende Kosten werden bei der Sozialbestattung übernommen: 

  • Friedhofsgebühren
  • Sarg
  • Überführungskosten
  • Einäscherung 
  • Urne
  • Totenschein
  • ggf. gewünschte Bestattungsart
  • Grabstein
  • Hygienische Versorgung
  • Aufbewahrung des Toten
  • Einkleiden, Einbetten
  • Trauerhalle

Bei der Sozialbestattung werden die Kosten für einen einfachen Sarg sowie einen einfachen Grabstein übernommen. Eine Verpflichtung zur Übernahme der Kosten für einen Grabstein besteht jedoch nur, wenn dieser in der jeweiligen Friedhofssatzung vorgeschrieben ist. 

Wer kann die Kostenübernahme beantragen?

Die Kostenübernahme für eine Sozialbestattung kann nur von demjenigen beantragt werden, der gesetzlich für die Übernahme der Bestattungskosten verpflichtet ist. Sprich, die oder der “nächste/n” Verwandte/n. 

Hat der Verstorbene beispielsweise keinen Ehepartner, müssten in diesem Fall die Geschwister oder dessen Kinder für alle Kosten der Bestattung aufkommen. Sind mehrere Kinder vorhanden, werden die Bestattungskosten auf alle Kinder aufgeteilt. 

Hinterlässt der Verstorbene darüber hinaus ein Erbe, kann auch dieses zur Deckung der Bestattungskosten genutzt werden. Reicht die Höhe des Erbes nicht aus und sind die Kosten der Bestattung für die Hinterblieben nichtsdestotrotz nicht zumutbar, kann die Sozialbestattung in Anspruch genommen werden. 

Einkommensgrenze und Schonvermögen für die Sozialbestattung


Für Sie als Antragsteller der Sozialbestattung ist es wichtig zu wissen, dass Ihr Einkommen sowie das sogenannte “Schonvermögen” bei der Beantragung der Kostenübernahme berücksichtigt werden. 

Bei dem Schonvermögen handelt es sich um eine Art “Freibetrag”, welcher in einer Höhe von 5.000 € existiert. Das bedeutet, dass Vermögen oder auch Einkommen, welches dieses Schonvermögen nicht überschreitet, darf vom Sozialamt nicht als Einkommen oder Vermögen berücksichtigt bzw. zur Begleichung der Bestattungskosten herangezogen werden. 

Der Antrag zur Sozialbestattung

Wie zuvor schon kurz erläutert, kann die Kostenübernahme für eine Sozialbestattung nur von denjenigen Angehörigen beantragt werden, welche nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) für die Bestattungskosten aufkommen müssen. 

Bevor die Sozialbestattung jedoch genehmigt wird, findet eine ausführliche Prüfung aller Unterlagen sowie wirtschaftlichen Verhältnisse des Verstorbenen sowie der Angehörigen statt, welche für die Bestattung zuständig sind. 

Wenn dies mehrere Hinterbliebene betrifft und die Bestattungskosten nur für eine der Personen nicht zumutbar sind, wird der Antrag abgelehnt. Dann müssen alle anderen Hinterbliebenen (z. B. bei Geschwistern) die Kosten tragen. Beantragt nur einer die Kostenübernahme und für alle weiteren betroffenen Angehörigen sind die Kosten für die Bestattung unzumutbar, wird nur ein Teil erstattet. 

Eine Sozialbestattung kann außerdem auch noch beantragt werden, wenn die Bestattung bereits geplant wurde oder stattgefunden hat. Hier ist jedoch zu beachten, dass das Sozialamt nur die notwendigsten Kosten übernimmt, falls Sie Anspruch haben sollten. Übersteigen die Kosten die Verordnung des zuständigen Sozialamts, wird nur ein Teil der Kosten übernommen. 

Wo muss der Antrag gestellt werden? 

Der Antrag zur Sozialbestattung muss in der Regel immer beim örtlich zuständigen Sozialamt beantragt werden, wo ggf. auch der Verstorbene bereits Sozialleistungen erhalten hat. Ist dies nicht der Fall, so ist dennoch eine Kostenübernahme für die Bestattung möglich. Ausschlaggebend hierfür sind nämlich immer die Einkommensverhältnisse der Angehörigen. Die Leistung wird dann jedoch beim Sozialamt direkt vor Ort beantragt. 

Welche Unterlagen werden benötigt? 

Bevor Sie eine Sozialbestattung bei dem zuständigen Sozialamt beantragen, sollten Sie sich über die notwendigen Unterlagen informieren, welche zur Prüfung der Kostenübernahme vorgelegt werden müssen. 

Zu diesen zählen unter anderem folgende: 

  • Kontoauszüge der letzten drei Monate
  • Sparbücher und sonstige Geldanlagen (Aktien etc.)
  • Lebensversicherungen
  • Sterbeurkunde
  • Testament
  • Nachweis von Eigentum
  • Aufstellung und Bewertung des Nachlasses 

Am besten sollten Sie sich vorab persönlich oder telefonisch informieren, ob noch weitere Unterlagen benötigt werden. 

Wie werden die Kosten gezahlt? 

Wurde eine Kostenübernahmeerklärung für eine Sozialbestattung durch das Sozialamt erstellt, können Sie diese Ihrem Bestatter als Nachweis vorlegen. Dieser rechnet die Bestattungskosten im Anschluss direkt mit dem Sozialamt ab. Sie müssen sich hier also um nichts weiter kümmern. Der Bestatter weiß dadurch auch direkt, welche Leistungen für die Bestattung möglich sind und kann Sie so ausführlich beraten. 

Fazit zur Sozialbestattung

Bei der Sozialbestattung handelt es sich um eine staatliche und soziale Unterstützung für finanziell schwache Hinterbliebene bzw. Angehörige. Sie ermöglicht diesen eine würdevolle Bestattung der verstorbenen Person. Damit Sie diese Leistung jedoch in Anspruch nehmen können, müssen Sie alle Voraussetzungen hierfür erfüllen. 

Sollte sich im Nachhinein beispielsweise rausstellen, dass Sie die Kosten für die Beerdigung doch hätten übernehmen können, kann das Sozialamt die bereits gezahlten Leistungen zurückverlangen. Es ist also sehr wichtig, dass Sie bei der Beantragung der Sozialbestattung stets wahrheitsgemäße Angaben machen. 

Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Artikel nicht um eine Rechtsberatung handelt. Wir teilen Ihnen lediglich unsere Erfahrungswerte mit.

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Ihr Tobias Messerschmidt

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